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Es geht weiter.

Das langsame Abgewöhnen ist Schwachsinn, nach und nach trinkt man dann doch wieder die 3 Flaschen.
Es gab zwischendurch tatsächlich einen Tag, an dem ich nichts getrunken habe (der erste seit über einem halben Jahr!), darauf folgte ein Tag mit einem Glas Wein, am Tag darauf die restliche Flasche, gestern dann wieder zwei Flaschen.
Ich trainiere nun morgens, mittags und abends. 3-4 mal die Woche laufe ich, meist 35 Minuten. Ich ernähre mich gesund und trinke Tee und Wasser.
Heute habe ich keinen Alkohol im Haus und bin gewillt, es auch so zu lassen.
Natürlich müsste ich die ein oder andere Sache besorgen, aber aus Angst, dann doch eine Flasche mitzunehmen, verschiebe ich es auf morgen.
Das morgendliche Training beginnt. Mal sehen wie der Tag endet..
10.2.15 08:47


Wie erwartet.

Ich sollte meine Pläne ein bisschen detaillierter beschreiben.
Abgesehen vom Alkoholismus, plagt mich auch die Bulimie.
Daher würde ich mich gerne demnächst gesund ernähren (und es in mir behalten), wieder viel Sport treiben und natürlich weniger bis gar nicht trinken.
Seien wir ehrlich, kalter Entzug ist keine Option. Naiv und zu radikal (ich habe es versucht - das Zittern morgens war unerträglich).
Ich weiß, es ist Selbstbetrug, wenn man trocken werden will und sagt, man trinkt nicht mehr ganz so viel, aber immer noch genug natürlich. Mein Herz ist ein weiteres Problem und der eigentliche Grund für das Aufhören.

Ich möchte gerne meinen Weinkonsum (denn das ist es hauptsächlich) von 3-3,5 Flaschen zunächst auf 2-3 reduzieren, bald natürlich auf 1-2 und irgendwann verzichten können.

Die Vorsätze in Richtung Ernährung und Sport wurden gut umgesetzt (es ist auch leicht). Ein gesundes Frühstück (Müesli), ein gesundes Mittagessen (beides wurde nicht erbrochen) und 35 Minuten Joggen. Im Hintergrund, 1,5 Flaschen Wein.
Es mag viel klingen, aber das Bestreben es nicht zu 3 bzw 3,5 kommen zu lassen ist noch da. Umso stärker eigentlich.
Es ist nur so, als würde man sich von einem alten Freund verabschieden, der in einer schweren Zeit, ach was, in allen schweren Zeiten zur Seite stand. Und nun gibt man ihn auf. Aber es ist gut so, das weiß ich selbst. Man muss nur wieder laufen lernen.
4.2.15 15:42


Ein Anfang.

Wer auch immer sich hierhin verirrt hat: Willkommen.

Der Name des Blogs sagt es schon - weg vom Alkohol!
Ich trinke seit einiger Zeit, es ist unschön und natürlich ein Tabuthema. Selbsthilfegruppen oder AA lehne ich ab; ebenso heimlich wie ich trinke, will ich auch aufhören.

Wie bei allen ach so tragischen Alkoholikergeschichten hat auch mir das Leben einmal zugelacht, ich war wissbegierig, fleißig, sehr sportlich und, nun ja, glücklich und zufrieden.
Und mit einem Mal merkt man, dass man tatsächlich wieder drei Flaschen Wein getrunken hat, um den Tag zu überstehen.

Dieser Blog ist ein kleiner Schritt (fraglich ob erfolgreich) aus diesem heimlichen Leben.
Ich werde berichten, schonungslos - vielleicht sogar betrunken - aber letzten Endes hoffentlich "trocken", wie es so schön heißt.

Auf gehts,
J.
4.2.15 08:16





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